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Umarbeitung nicht aufgeführt wurde. Auf die Logik versteht sich Ranke auch, es ist ihm aber auch nicht eingefallen zu behaupten, dass die Umarbeitung aufgeführt wurde. Dann soll die Annahme, dass Eratosthenes nur unsere Wolken kannte, an sich unwahrscheinlich sein, wenn inan damit die genauen Angaben vergleiche, welche die 6e Hypothesis über den Unterschied der Bearbeitungen habe. Hr. T. meint also, weil der Vf. der 6n Hypothesis die erste Bearbeitung, kennt, muss sie auch Eratosthenes kennen. Ich will Hrn. T. nicht belehren, weil er dies von sich weist, nur zur eignen Vertheidigung rufe ich ihm ins Gedächtnis zurück, was ihm entfallen zu sein scheint, dass nemlich Aristophanes nach den Didaskalien einen zweiten Frieden gedichtet hat, dass Krates diesen Frieden kannte, uns auch Fragmente daraus erhalten sind, gleichwohl aber Eratosthenes nur einen Frieden kennt. Endlich: 'woher hätte vielmehr Eratosthenes gewust, dass in den didaxozioai die Erwähnung des Marikas sich nicht fand? Oleum et operam perdidi; ich kann nur auf das verweisen, was ich S. 6. 7 gesagt habe, oder da ich unklar schreibe, auf Ranke p. CCLXXXVI.

Weiter nennt Hr. T. die Kritik, welche ich an den überlieferten Bruchstücken der ersten Wolken übe, eine in hohem Grade willkürliche, die fast durchgängig aus unerwiesenen Behauptungen bestehe. Aber Hr. T. verschweigt nur meinen Beweis. Ich sage: die Scholia. sten zu unsern Wolken sprechen überall über die erste Bearbeitung so, dass sie ihnen aus Autopsie nicht bekannt sein konnte, und wiewohl sie zahlreiche Bruchstücke aus andern verlorenen Stücken anführen, findet sich kein einziges aus den ersten Wolken, wozu doch reichliche Gelegenheit geboten war; wenn nun ein Scholiast sagt, Phormion werde in den Rittern, Wolken und Babyloniern erwähnı, so nehme ich an, dass, da er in den Wolken nicht erwähnt wird, wohl aber in der Lysistrata, der Scholiașt die beiden Stücke verwechselt habe; ebenso

, wenn Suidas ueròv avtõ aus den Wolken anführt, während sich ustov avrõ in den Ekklesiazusen findet. Ich glaube, dass diejenigen, welche sich mit Grammatikern beschäftigt haben, meine Deduction nicht für willkürlich, sondern für wohl begründet erachten werden. Dabei will ich die Fragmente aus den ersten Wolken gar nicht wegleugnen, im Gegentheil benutze ich ihr Vorhandensein als Argument gegen Eratosthenes, wie S. 5 zu lesen ist.

2. Meine Behauptung, dass die Veröffentlichung einer Komoedie eine vorausgegangene Aufführung bedinge, wird als blosses Postulat bezeichnet und daran erinnert, dass ja auch nicht gehaltene Reden herausgegeben wurden. Auch Episteln, und es ist wohl möglich, dass Aristophanes Lesekomoedien gedichtet hat und dass die Gelehrten ganz unnöthig mit der Vertheilung der Stücke nach den Festen sich die Köpfe zerbrechen und dass die meisten der erhaltenen Tragoedien solche belletristische Erzeugnisse sind. Ich meine aber, dass die Komoedien zum Dionysosfeste gehören, also eine Cultussache sind, mit der Reden zusammenzustellen mindestens von grosser Uebereilung zeugt. Ich dachte, Hr. T. werde mir wenigstens die édidanta entgegenhalten. Wenn Hr. T. ferner entgegnet, es sei ja eine ganz feststehende Bitte gewesen, durchgefallene Stücke in überarbeiteter Gestalt herauszugeben, ohne dass doch von einer regelmässigen Aufführung dieser Umarbeitung entfernt die Rede sein könnte, so zeigt er wieder, dass er meine Auseinandersetzung nicht verstanden hat. Durchgefallene Stücke wurden überarbeitet entweder behufs der Herausgabe, und dann kann natürlich von einer Aufführung der Umarbeitung keine Rede sein, oder behufs einer zweiten Ausführung, was höchst selten, aber doch vorgekommen ist, wie z. B. beim Hippolytos des Euripides. Nachdem Hr. T. mit meinen Praemissen auf diese Weise fertig geworden, fällt na

türlich mein Schluss und kann schliesslich über meinen Vorschlag zar « Tagesordnung' übergegangen werden.

3. Ich glaubte einen Weg gefunden zu haben, auf dem sich die verschiedenen Schwierigkeiten und Widersprüche am leichtesten lösten, und habe ihn als Auskunftsmittel vorgeschlagen, ohne ihn für etwas anderes als für eine Hypothese auszugeben. Die Hauptsache aber war inir, durch gründliche Prüfung der Ueberlieferung, wie durch Aufstellung und schärfere Bestimmung der verschiedenen Gesichtspunkte die Frage auf die richtige Bahn zu leiten, von der sie abgekommen war, namentlich aber die jetzt herschende und meiner Ueberzeugung nach ganz unbegründete Hypothese, dass unsere Wolken ein unvollendetes, vom Dichter gar nicht herausgegebenes Werk seien, zu beseitigen. Sie datiert aus der Zeit, wo die Kritik der reinen Vernunft es mit der historischen Ueberlieferung nicht zu genau nahm, und da sie berühmte Namen an der Stirn trug, ist sie ohne nähere Prüfung angenommen und in der neuern Zeit unter andern von Hrn. T. systematisch ausgebeutet worden. Da sich Hr. T. in dieselbe so eingelebt, auch einen kritisch exegetischen Commentar geschrieben hat, der zum Theil durch das Aufgeben jener Hypothese über den Haufen geworfen würde, so finde ich es erklärlich, dass er meine Angriffe abzuwehren sucht; nur hätte ich erwarten können, dass er den Standpunkt der Frage nicht verrücken werde. Meine Bemerkung, dass jener Annahme irgend welche Ueberlieferung nicht zu Grunde liege, bekrittelt Hr. T. und weiss mir das Wort Ueberlieferung' überall entgegenzuhalten, ohne zu erkennen, dass ich damit jene Annahme nur in die gebührenden Grenzen weisen, sie als Hypothese bezeichnen wollte, die von vorn herein eine Berechtigung nicht habe. Da nun Hr. T. sein Befremden darüber äussert, dass ich ihn Nichtbeachtung der Ueberlieferung vorwerfe, während ich doch selbst nur eine Hypothese vorzubringen habe, so will ich den Unterschied, der zwischen meinem und seinem Verfahren besteht, noch einmal angeben. Dass unsere Wolken ein von Aristophanes beendetes, vollständig ausgearbeitetes Stück sind, ist überliefert, nicht nur durch die Hss., sondern auch durch die alexandrinischen Kritiker, so wie durch die bestimmte Angabe, dass der Dichter das Stück bis zur letzten Scene einer Durchsicht und Umarbeitung unterzogen habe. Wenn nun jemand annimmt, dass der Dichter das Stück unvollendet gelassen, dass in demselben Stücke aus beiden Bearbeitungen nicht nur unvermittelt nebeneinandergestellt, sondern durcheinandergeworfen sind, so ist dies gegen die Ueberlieferung: Eine solche Annahme macht alle weitere Kritik unmöglich, da wir bei jedem Fehler sagen können, er stamme aus der Vermischung beider Recensionen, oder der Dichter habe nur vor der Hand so geschrieben, um das richtige später an die Stelle zu setzen. Finden sich wirklich Inconvenienzen in dem Stück, so wäre diese Annahme nur als ein letzter, verzweifelter Ausweg zu betrachten, und auch nur dann, wenn er wirklich die Entstehung der Inconvenienzen auf eine befriedigende Weise erklärte; dies ist aber nicht nur nicht der Fall, sondern wir werden im Gegentheil durch jene Annahme in noch weit grössere Schwierigkeiten verwickelt, wie ich wenigstens nachgewiesen zu haben glaube. Hr. T. aber geht von jener Hypothese wie von einer ausgemachten Sache aus, indem er in seiner Abhandlung S. 326 sagt, sei durch die ganz zuverlässige Thatsache der Ueberarbeitung des Stücks durch den Dichter selbst Gelegenheit geboten, positive, auf dem Grund sorgfältiger Scheidung des fremdartigen und Verbindung des zusammengehörigen aufbauende Kritik zu üben. Auf die Logik verstehe ich mich nicht, dass ein überarbeitetes Stück fremdartiges enthalten müsse, und ist fremdartiges darin, so kann dies einen andern

es

Entstehungsgrund haben. Jetzt glaubt Hr. T. seine Hypothese auch durch die Ueberlieferung stützen zu können, S. 551: die 6e Hypothesis bezeugt ausdrücklich, dass der Dichter die Umarbeitung zwar behufs einer neuen Aufführung unternahm, diese Absicht aber auszoführen unterliefs, aus Gründen, welche der Vf. der Hyp. dahingestellt sein lässt, weil –, nicht aber (wie Hr. E. S. 19 meint) dass er die Nichtherausgabe bloss aus dem Fehlen der Didaskalie gefolgert habe.' Das meine ich nicht, und Hr. T. schieht mir, wie so oft, eine fremde Ansicht unter; ich rede von der Aufführung, nicht von der Herausgabe, und nur von der Aufführung spricht auch der Vf. der Hyp., und auf diesen kleinen Unterschied kommt es hier eben an. Diesem Verfahren gegenüber das meinige anzugeben, wird nun nicht nöthig sein; natürlich war es mir wie jedem Menschen unmöglich, diametral entgegengesetzte Ansichten der Scholiasten zu vereinen oder alle ihre Vermuthungen zu billigen, und kann ich mir das Sündenregister, das mir Hr. T. S. 555 vorhält, ruhig gefallen lassen. Die Entgegnung würde zu lang werden, wollte ich auf das weitere eingehen, daher nur noch einiges zur Abwehr. Nach $. 553 soll ich Hrn. T. Dinge behaupten lassen, die ihm nie in den Sinn gekominen sind, und die ganze Darstellung in wunderlichster Weise carikieren; so deute ich S. 13 seine Worte dahin, als hätte er von einem Vorzuge nur gegenüber der ersten Bearbeitung gesprochen. Dass Hr. T. von einem Vorzuge vor der ersten Bearbeitung spricht, davon kann sich jeder überzeugen, auch leugnet er es selbst nicht; dass er von einem Vorzuge nur gegenüber der ersten Bearbeitung spricht, habe ich nicht gesagt; der Irthum bleibt, da Aristophanes nirgends von einem umgearbeiteten, sondern überall nur von einem Stücke spricht, oder Hr. T. muste diesen letzten Satz widerlegen. Auch schiebe ich ihm (S. 554) über das Scholion zu 734 nicht das unwahrscheinlichste unter, sondern ich wollte nur sagen, dass sich Hr. T. übereilt hat, wenn er in einem Scholion, das nur die i zweite Bearbeitung berücksichtigt, Aufschlüsse über die erste findet. Besonders über die Thätigkeit des Diaskeuasten soll ich abenteuerliche Vorstellungen kund geben und Hrn. T. in die Schuhe zu schieben lieben. Das habe ich nun zwar nicht gethan; da es mir aber Hr. T. zum Vorwurf macht und mich S. 555 tadelt, dass ich den vermeintlichen Herausgeber einen gedankenlosen, unwissenden Menschen nenne, so will ich ihm doch ins Gedächtnis zurückrufen, was in seiner Abhandlung S. 344 steht: dass derjenige, welcher nach dem Tode des Aristophanes die neue Bearbeitung herausgab aus blinder Pietät oder einfach aus Gedankenlosigkeit die neuen Verse mit herübernahm'. Der Vorwurf in den letzten 10 Zeilen S. 555 fällt auf Hrn.

1 T. zurück, der nicht bedacht hat, dass die Incongruenzen nach seiner Auffassung arg sind, nach meiner aber nicht, daher nichts auf das Haupt des Aristophanes fällt. Ueberhaupt aber that mir Hr. T. Unrecht, wenn er glaubt, dass meine Angriffe ihm gelten. Der Name des Hrn. 1. kommt in meinem Aufsatz gar nicht vor und nur an einer Stelle ist auf seine Abhandlung im Philologus verwiesen. Ich wollte die Richtung im allgemeinen bekämpfen, ohne jemand zu verletzen, da ja zu dieser Richtung sich Männer bekennen, deren Namen ich mit Hochachtung nenne, und eben weil ich es nur mit der Sache zu thun hatte, habe ich keine Namen genannt und nur nothgedrungen auf eine neuere Schrift verwiesen. Schliesslich die Bemerkung, dass Hr. T. etwas von mir aufgenommen hat, dass nemlich Aristophanes die Absicht hatte, seine zweite Bearbeitung in einem Demostheater aufzu. führen, doch heisst es auch, dass die Unterscheidung zwischen dem Stadttheater und den Demostheatern ein schon von G. Hermann nabe gelegter Ausweg sei. Ich bin nun nicht durch jene Stelle, sondern auf

einem sehr verschiedenen Wege zu meiner Annahme gekommen; allein wenn dies auch wäre, so haben bekanntlich die meisten Erfindungen sehr nahe gelegen, und doch vergieng eine geraume Zeit, bevor das naheliegende erkannt und benutzt wurde. Ostrowo, 21. Juli 1854.

R. Enger.

Da nach dem vorstehenden Hr. Enger von der Unfehlbarkeit seiner Erfindung so ganz durchdrungen ist, dass er den Widerspruch dagegen als einen Mangel an Fassungskraft darstellt und eine aus sorgfältiger Durchforschung des Stücks selbst und aller über dasselbe überlieferten Nachrichten entstandene wissenschaftliche Ueberzeugung, weil sie seiner Hypothese nicht günstig ist, aus den ärmlichsten Beweggründen ableiten zu dürfen glaubt, so hält es der unterzeichnete für völlig zwecklos sich mit Hrn. Enger in weitere Erörterungen über die vorlie. gende Frage einzulassen, und benützt die ihm von der verehrlichen Redaction freundlichst gebotene Gelegenheit einzig zu der Bemerkung, dass in seiner Recension S. 552 Z. 7 v. 0. zu lesen ist: 'gewesen sein? statt sein gewesen' und dass das letzte Wort von S. 555, als eine Bemerkung für den Setzer, nicht zum Abdruck bestimmt war. Tübingen, 28. Juli 1854.

Prof. Dr. W. Teuffel.

Auszüge aus Zeitschriften.

Paedagogische Revue, begründet von Mager u. s. w. Jahrgang 1854.

(s. Bd. LXIX s. 224–228).

Januarheft. Abhandlungen. Ameis: griechische Schulgrammatiken und Formenlehren, zugleich ein Beitrag zur Methodik des griech. Sprachunterrichts in Gymnasien, besonders in Hinsicht auf die Frage, ob der Elementarunterricht auf Homer basiert werden könne (S. 132: die beiden Werke von Ahrens, das griech. Elementarbuch aus Homer und die griech. Formenlehre des homerischen und attischen Dialekts werden zuerst in Hinsicht auf die paedagogische Brauchbarkeit eingehend besprochen und dagegen folgende Sätze geltend gemacht: mit gutem Grunde lege man bei einer jeden gebildeten Sprache das Zeitalter ihrer höchsten Ausbildung, den eigentlichen Höhepunkt ihrer classischen Periode zu Grunde; im Homer habe man den etwas schwankenden Boden einer noch im Fluss befindlichen Sprache, deren Formenreichthum einerseits der für Anfänger nöthigen Einfachheit und Abgeschlossenheit ermangle und deren Formenarmuth andrerseits keine vollständigen Paradigmen gestatte, die den Anfängern unentbehrlich seien; der Anfang mit dem homerischen Dialekt gestatte keine naturgemässen Uebungen durch schriftliche Arbeiten, indem er das zum sichern Schriftstellerverständnis nothwendige Griechischschreiben ausschliesse. Homer stehe für die griech. Litteratur zu hoch, als dass man ihn zum ABC-Buch der griechisch lernenden Schuljugend erniedrigen dürfe; Homer sei nicht der Zweck des griech. Unterrichts in den Gymnasien, wenn man auf deren Ursprung sehe; der letzte Erfolg des Anfangs mit dem Homer werde schon bei dem Eintritt des Schülers in die Prima im glücklichsten Falle der Wirklichkeit nach ganz derselbe sein, als wenn man mit dein attischen Dialekt begonnen hätte; ferner finde der Schüler

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darin viel zu viel Gelehrsamkeit, die fortlaufende Unterscheidung von Text und Anmerkungen erschwere die Auffassung, man vermisse Uebersichtlichkeit und nehme an der masslosen Anzahl künstlicher Systeme in der Aufstellung der Verbalformen und der Modi, sowie der neuen Terminologie Anstoss, und endlich sei das ganze doch nur ein Bruchstück, eine Formenlehre, mit welcher keine andere Syntax sich passend verbinden lasse. Dagegen wird der hohe wissenschaftliche Werth der Arbeit bereitwilligst anerkannt und gerühmt, indes macht Hr. A. ausser manchen einzelnen Beinerkungen namentlich auch den Einwand geltend, dass die paedagogische Lieblingsidee des Vf. nicht ohne Einfluss auf die Forschung geblieben zu sein scheine). - Scheibert: die mathematischen Aufgaben (S. 35—45: unter Bezeichnung der paedagogischen Forderungen, welche in Hinsicht auf die genannten Aufgaben gestellt werden müssen, werden die physikalischen Aufgaben von Emsmann und die Sammlung trigonometrischer Aufgaben von Wiegand bestens empfohlen, auch manche Verbesserungen und eigene Aufgaben mitgetheilt). = Beurtheilungen und Anzeigen . Haacke: Beiträge zu einer Umgestaltung der griechischen Grammatik. 1s Heft von Noiré (S. 46–54: ausführliche den Inhalt des Schriftchens darlegende, belobende Anzeige). T. Livi ab urbe condita libri. Erkl. v. Weissenborn. 1r Bd. von Queck (S. 54-66: zuerst wird die kritische Behandlung des Textes gewürdigt; rücksichtlich der durchweg gelobten Erklärung werden über einzelne Stellen abweichende Ansichten aufgestellt). 1) Hauser: Uebersicht der merkwürdigsten Begebenheiten aus der allgem. Weltgeschichte. 2) Kapp: Leitfaden beim ersten Schulunterricht in der Geschichte u. Geographie. 3) Dithmar: Historienbuch. 4) Grube: deutsche Geschichte in deutschen Gedichten. 5) Schaarschmidt: kleiner historisch-geographischer Atlas. 6) König: historisch-geographischer Handatlas. 7) Winderlich: Lehrbuch der Weltgeschichte. 2e Aufl., von Miquel (S. 66–76: Nr. 1 wird verworfen, Nr. 2 unter Verwerfung der Principien für die Methode doch gelobt, Nr. 3 als viel vortreffliches und brauchbares enthaltend bezeichnet, Nr. 4 zwar gelobt, aber die zu Grunde liegende Idee als unausführbar dargelegt, Nr. 5 entschieden gerühmt, Nr. 6. gegen Nr. 5 etwas zurückgestellt, Nr. 7 endlich als blau - republikanisch und der gründlichen Kenntnisse ermangelnd verworfen). — 1) Trappe: Leitfaden für den Unterricht in der Physik. 2) Kern: die Naturlehre. 3) Schmitz: der kleine Kosmos und: Anschauung der Natur. 4) Cabart: die Elemente der Physik, von Emsmann (S. 76—80: Nr. 1 ist werthvoll, wenn schon manche Wünsche aufgestellt werden, Nr. 2 sehr empfehlenswerth, Nr. 3 wird als reformatorisch jedem, der eine leere Stunde auf amüsante Weise ausfüllen will’ empfohlen, Nr. 4 endlich in dem, was es bietet, als brauchbar bezeichnet). = Paedagogische Zeitung. Regulativ für die in Berlin eingerichteten Lehrerconferenzen (S. 1–4). Thrämer: das öffentliche Schulwesen in Russland nach seiner Entwicklung seit Peter dem Gr. (S. 5—27: Abdruck aus den paedagogischen Beilagen zum Inlande, Dorpat 1846, Nr. 13 u. 14). — Rapport du ministre de l'instruction publique et des cultes à l'empereur, sur la situation de l'instruction publique depuis le 2 décembre 1851, vom 19. Sept. 1853 (S. 28–38. Ir Theil).

Februarheft. Abhandlungen. Grassmann: Bruchstücke über den grundlegenden Unterricht, besonders für die Sprache, den sprachlichen Elementarunterricht (S. 81-100: enthält allerdings auch manche für den Gymnasiallehrer brauchbare Winke). Beurtheilungen, Palmer: evangelische Paedagogik, von Scheibert (S. 101–131: als ein Beitrag zur Lösung der Fragen in der gegenwärtigen Bewe

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