Dr. Neubert's Deutsches Garten-Magazin, Volum 36

Forside
G. Weise, 1883
 

Hva folk mener - Skriv en omtale

Vi har ikke funnet noen omtaler på noen av de vanlige stedene.

Andre utgaver - Vis alle

Vanlige uttrykk og setninger

Populære avsnitt

Side 109 - Korkhaut und bilden aufs neue ein fädiges, später zu Rhizoctonien sich vereinigendes Mycel, das sich im Erdboden verbreitet, oder sie wachsen als kurze, sich sofort strauchartig verästelnde Rhizomorphen hervor, die aber nur sehr kurz bleiben und in der Regel in Büschel keuliger Zellen mit eigenartigen Haarauswüchsen der Zellwand endigen. Diese Rhizomorphen scheinen keine Bedeutung für die Ausbreitung des Parasiten im Boden zu haben. In der Regel enden jene Seitenäste der Rhizomorphen nach...
Side 281 - Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren. Was sie willenlos ist, sei du es wollend - das ist's!
Side 107 - zu prüfen! Ich glaube, dass das einzige radicale Mittel darin besteht, die erkrankten und getödteten Stöcke sorgfältig, dh mit allen Wurzeln ausroden zu lassen und sofort zu verbrennen. Kommt man an die Grenze des Krankheitsterrains, dann hebe man auch noch die zunächst stehenden scheinbar gesunden Stöcke aus, prüfe sorgfältig die Wurzeln und findet man, dass sie vollständig gesund sind, dann pflanze man sie, wenn auch nur provisorisch, vereint an eine Stelle, wo sie für den Fall, dass...
Side 108 - Territorium von 0.1 Hect . inficirt sein kann. Die erkrankten Stöcke tragen im ersten Jahre reichliche Trauben, im zweiten Jahre sind die Ausschläge nur kurz und dünn, die Blätter bleiben klein und die Stöcke sterben theils vor dem Blattabfall, theils während des Winters, einzelne erst im dritten Jahre ab. Die Erkrankung äussert sich unterirdisch zunächst durch das Absterben einzelner Wurzeln, an denen man äusserlich weisse Mycelbildungen. theils als flockiges Mycel, theilweise in Gestalt...
Side 109 - Mycel, theil weise in Gestalt von zwirnsfadendicken Strängen anhaften sieht. Diese Mycelbildungen treten späterhin auch am eigentlichen Stocke auf, der dann langsam von aussen nach innen, zuweilen erst auf einer Seite abstirbt, schwarzbraun wird und verfault. Im zweiten Jahre ersetzt der Weinstock den Wurzelverlust durch Neubildung von Adventivwurzeln nahe unter der Bodenoberfläche, die dann aber nach dem Eindringen in tiefere Bodenschichten später auch absterben. Die Infection findet in verschiedener...
Side 107 - Grenze zwischen dem Isolirstreifen und dem gesunden Weinbergsterrain einen Graben ziehen, wobei der Auswurf auf das erkrankte Terrain zu werfen ist. Selbstverständlich ist es, dass keinerlei Pflanzen dort gebaut werden dürfen. denn es kommt darauf an , den Parasiten gleichsam auszuhungern. An den noch im Boden verbleibenden Wurzelresten wird sich derselbe wahrscheinlich höchstens zwei Jahre erhalten können und dann zu Grunde gehen, bekommt er aber zuvor neue Nahrung etwa durch Anbau von Bohnen,...
Side 107 - Isolirgraben in der Umgebung der erkrankten Stelle zu ziehen, wie ich sie gegen jenen 'Parasiten vorgeschlagen habe. Ich fürchte, dass dieselben für sich allein nichts helfen werden, weil die Rhizoctonien des Weinstockpilzes im Boden ganz anders sich verbreiten. Ich zweifle kaum...
Side 297 - ... die Wägung nach der zweiten Regenzeit am 17. April morgens für die Kiefern aus. Während der dritten Regenperiode nahmen die beiden Kiefern etwas, aber relativ wenig Wasser auf. Weitere Versuche werden diese Erscheinungen noch gründlicher klar zu legen haben und betrachte ich die ganze Mitteilung als eine vorläufige.
Side 109 - Winzern anzurathc-n, damit bei Neuanlagen keine erkrankte Stöcke angepflanzt werden. Als Vertilgungsmassregel ist Rodung nicht nur der todten, sondern auch der erkrankten Stöcke und Verbrennen an Ort und Stelle zu empfehlen. Es ist ferner ein ca. lm breiter Streifen um das erkrankte Terrain von Weinstöcken zu befreien, die provisorisch an einen anderen Ort zu verpflanzen sind, nach vorgängiger Prüfung der Wurzeln und Abschneiden der etwa schon befallenen Wurzeltheile. Das von allen Pflanzen...
Side 108 - Den Vorschlag, die Weinstöcke in Rücksicht auf die Pilzcalamität überhaupt viel weiter auseinander zu setzen, wie bisher gebräuchlich war, halte ich nicht für praktisch und im Hinblick auf den grossen Ertragsverlust für zu kostspielig. Wollte man soweit auseinandergehen, dass gewissermassen jeder Weinstock unterirdisch isolirt würde, dann müsste die Pflanzweite eine sehr grosse werden. Endlich möchte ich noch gegen eine Anschauung auftreten, die in neuester Zeit einmal wieder mehrfach ausgesprochen...

Bibliografisk informasjon